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Altes aus Guate
26.Juni 2011
Die 'Calzada Roosevelt', eine der grossen Einfallstrassen von Guatemala City. Jeweils das erste, was ich von Guate sehe, wenn ich aus der Region zurückkomme, und daher immer wieder gern gesehen. Man beachte den Schilderwald!
Willichauch!!! Mangobaum! Übersetzung: Das will ich auch!!! Einen Mangobaum!
Das letzte ist für euer Privatentertainment, wir hatten ein 'taller de arte', in dem wir ein Selbstporträt machen mussten, ohne Spiegel! Habe natürlich mein Piercing vergessen. Technik: Acryl mit Finger.. darum die Riesenlippen! :)
18. Juni 2011 Dieses Foto zeigt Imma (hinter der Frau mit dem Kind aud dem Arm, rechts) und ein paar Arbeitskollegen von ihr bei der Teilnahme an einer Maya-Zeremonie.
Die 'lagunas de semuc champey' von nahem. Das Wasser ist unglaublich klar und angenehm kühl, so das das Baden hier eine echte Erfrischung ist.
Die Aussicht vom Mirador auf Semuc champey. Als wir endlich oben ankamen, waren wir schweissgebadet! Immerhin hat sichs gelohnt. Und das Bad nachher war umso erfrischender!
Eines der besseren Fotos, die ich gemacht habe von der unglaublichen Natur da. Es ist schier unmöglich, die Naturschönheit des Dschungels auf einem Foto einzufangen!
Unser Hotel, mitten im Dschungel
gelegen. Nachts und morgens hörte man alle Geräusche der Natur, etwas das für mich selten ist in diesem Land. Meistens bin ich in Städten und grösseren Dörfern.
25. Mai 2011 Am Donnerstagmorgen hatten wir 'salud mental', und haben Pferdetherapie gemacht. Zum Glück mussten wir nicht mit den Pferden reden! Reiten durften wir sie aber.. :)
Imma steht rechts neben dem Pferd.
danach machten wir voltige auf den Pferden, was wirklich sehr lustig war!
Gruppenfoto!
Kommentar: Das hätte ja niemand gemerkt. èbtrigens die Einzige die sitzt ist Imma wahrscheinlich müde von den Aktionen auf dem Pferederücken.
In Xela, wo wir für ein erholsames Wochenende hin sind, sind wir Vanushka auf dem Friedhof besuchen gegangen. Der Legende nach ist sie für die Liebe gestorben und darum kommen Liebende zu ihr und bitten sie um Hilfe in Liebesdingen.. Das haben wir aber nicht gemacht!
Die Teilnehmer, die sich auf den Ruinen niedergelassen haben. Die Deklaration fand in den Ruinen von Zaculeu statt, einem heiligen Ort für die Mam-Maya.
Seit dem Fund wird versucht, so viele Dokumente wie möglich zu archivieren und zu digitalisieren, da sich viele Dokumente darunter befinden, die wichtiges Beweismaterial sein können in Prozessen gegen die Verantwortlichen des Bürgerkriegs. Da das vielen einflussreichen Leuten in Guatemala nicht gefällt, werden Kopien der elektronischen Dateien in der Schweiz gespeichert. Das ganze Projekt wird auch von der Schweizer Botschaft mitunterstützt.
Wir waren endlich an einer
![]() 17. Mai 2011
Und zum Schluss noch ein Landschaftsbild, aufgenommen aus einem Bus um ca. halb sechs Uhr morgens, die Stimmung mit den Wolken hat mir sehr gut gefallen.
Ein Plakat gegen die Minenindustrie, das mir
In der Haupstadt muss man immer vom existierenden kulturellen Angebot profitieren, und so ging ich an eine Breakdance-Competition.. War amüsant!
Wir waren an der Premiere eines Films, das Foto zeigt Grupo Sotz'il, eine Gruppe von Maya Kaqchikel (ausgesprochen: Kachtschikel) die Musik und Theater macht. Hat mir sehr gut gefallen!
10. Mai 2011 Leider hat es auf die Kerze fokussiert!
Der erste gute Iced Cappucino den ich hier gefunden habe.
Der 'parque central' in Xela, der aus irgendeinem grund mit 'antiken' Sachen, wie Säulen und einem Obelisk, bestückt ist. Egal, es ist trotzdem der schönste Hauptplatz in Guatemala, den ich bis jetzt gesehen habe!
Dieses Bild zeigt einen Teil der wohl kleinsten 1.Mai Demo, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Wir waren in Xela (der zweitgrössten Stadt des Landes), und es hatte fast mehr Transparente als Teilnehmer. Die einzige grosse 1.Mai Demo hier ist in Guate.
Vanessa und Andres, zwei meiner Kollegen, in unserem wunderschönen Zimmer, das wir während des 'retiros' hatten. Es war super, mal ein bisschen mehr platz zu haben.
7. April 2011
Es hat enorm viele 'coches' hier, wie die Schweine heissen in 'chapin' (guatemaltekisch). Das Auto heisst dann 'carro'.
26. März 2011
Nachdem wir von der Exhumation weg sind, hatten wir die Gelegenheit, eine Maya-Zeremonie mitzuverfolgen. Auf dem Foto sieht man die Zeremoniemeister. Das Feuer ist sehr wichtig in den Maya-Zeremonien, um das ein Kreis gebildet wird.
Wir haben letzte Woche eine Exhumation begleitet. Das Bild zeigt das Transparent, welches der Bürgermeister für uns hat anfertigen lassen, da er die Exhumation sehr unterstützt hat.
Meine Organisation ist nicht erwähnt.
15. März 2011
Wir besuchen ihren Vater, der ein überlebender des oben erwähnten Massakers ist.
Unsere Dusche!!!
Wir begleiten die 7 Ueberlebenden, die das Projekt haben, ihr Dorf wieder aufzubauen. Im Dorf gibt es weder Elektrizität oder fliessendes Wasser, aber...
Die Häuser sind einfach zu erkennen da sie die farbigsten und neuesten sind, und ausserdem die einzigen mit mehreren Stockwerken.
10. März 2011
Man beachte die tolle Schleife in der Fahne..
Das vierte Bild zeigt eine typische Strasse in Guate. Nicht wunderschön, aber mein jetziger Wohnort, den ich auch mag. Mit auf dem Bild ist Geneviève, die auch in der Organisation arbeitet und mit mir angekommen ist hier.
Wie immer muss meine Tochter den Überblick haben, gut so.
Das zweite Bild zeigt einen typischen Markt hier in Guatemala und die tollen Früchte, die es hier überall gibt..
Das erste Bild zeigt den wunderschönen Lago de Atitlàn, den ich vor fast zwei Wochen besucht hatte, um ein bisschen zu entspannen, was mir auch sehr gut gelungen ist. Der See ist eine der wichtigeren Attraktionen von Guatemala und San Pedro, der Ort an dem ich übernachtet habe, ist sehr beliebt unter jungen Travellern, da man dort gut feiern kann.
5. März 2011 Dieses Foto zeigt die Landschaft im Norden des Departements Huehuetenango, eine sehr trockene, fast wüstenartige Landschaft. Bin gespannt wie sie sich verändern wird in der Regensaison!
Das zweite zeigt einen Tümpel, der hier romantisch Lagune genannt wird. Wir haben nicht drin gebadet.. Aber schön wärs trotzdem! Und es hat gut getan, mal ein bisschen zu laufen, da der Sport hier sogar für mich zu kurz kommt. Und ich meine das muss meiner Tochter doch gefallen es sieht auch Dank dem Pferd links am Ufer ein bisschen aus wie im Schweizer Jura.
3. März 2011
Das zweite zeigt einen der Innenhöfe unseres Hauses, nur damit ihr eine Ahnung habt wie ich lebe. Habe euch ja noch keine Fotos von den Häusern geschickt.
Das dritte zeigt meine Arbeitskollegen bei der Arbeit. Zu meiner Organisation gehören all die mit den wunderschönen grünen Westen. Das Foto zeigt uns an einem Feministenkongress, es war der Abschlussnachmittag und wir haben uns ein Theater angesehen.
24. Februar 2011
Gerechtigkeit für Genozid. Imma schreibt dazu: In den achtziger Jahre wurde ein regelrechter Völkermord an der indigenen Bevölkerung verübt. Obwohl die Uno-Wahrheitskommisssion diesen Fakt betätigt hat, ist bis heute niemand verurteilt worden. Straflosigkeit sei eines der grössten Probleme in Guatemala, meint sie noch.
Tierisch geht es zu heute. Imma fühlt sich, bei diesem sich ausruhenden Frosch auf dem Balkon in Guate-City, an Presidente Rana aus dem Fim "El Viaje" erinnert.
Der neue Mitbewohner ein Geko der sich sichtlich wohlfühlt.
Das Foto zeigt einen Wasserschaden auf einer unserer Toiletten, der am Freitagabend auftrat. Plötzlich fiel Wasser durch das Loch in der Decke auf den Boden, ca. 20 cm vor die Toilette. Zuerst behoben wir die Situation mit dem Plastikkübel links, doch der füllte sich zu schnell, und wir wollten ausgehen. Glücklicherweise kam jemand auf die Idee, ein Stück herumliegendes Wellblechdach als Wasserableiter zu benutzen, und wir konnten in Ruhe ausgehen!
Ja andere Länder andere Situationen kann ich da nur sagen.
15. Februar 2011 Ich persönliche habe mir Guatemala etwas grüner, dschungelmässiger vorgestellt. Kommenta |



22. Juni 2011
Der Fluss, in dem wir letzten Sonntag gebadet haben. Ein wunderschöner Ort, überhaupt nicht touristisch! Das war Erholung pur. Der Fluss heisst übrigens 'rio lagartero', Echsenfluss, da hier früher Krokodile gelebt haben.
Das letzte ist für euer Privatentertainment, wir hatten ein 'taller de arte', in dem wir ein Selbstporträt machen mussten, ohne Spiegel! 
Und noch ein Foto des Geburtstagskinds!

Vor dem Aufstieg, als wir noch relativ erfrischt waren.
Eines der besseren Fotos, die ich gemacht habe von der unglaublichen Natur da.
gelegen. Nachts und morgens hörte man alle Geräusche der Natur, etwas das für mich selten ist in diesem Land. 


Am letzten Mittwoch waren wir dann ein ziemlich grosses Event beobachten gegangen. Das Mayavolk der Mam hat sein Territorium frei von Minenktivitäten, Megaproyekten und transnationalen Firmen erklärt, um die vorher gemachten Consultas in einer feierlichen Art zu bekräftigen.
Vor einer wichtigen Aktivität wie dieser machen die Mayas immer eine Zeremonie, um die Götter um Unterstützung zu bitten. So eine Zeremonie dauert mindestens zwei Stunden.
Die Schamanin, die die Zeremonie geleitet hat.
Die Bühne, von der aus während drei Stunden Reden gehalten wurden.
24. Mai 2001
Wir sind die Archive der Polizei aus der Zeit des Bürgerkriegs anschauen gegangen. Die Archive waren lange Zeit vergessen, und wurden erst vor 6 Jahren entdeckt, Die Fotografien geben einen Eindruck davon, wie ungeordnet und chaotisch das ganze war.
Ein Sonnenphänomen, das ich bis zu dem Tag noch nie beobachten konnte. Es ist ein Strahelnring rund um die Sonne, die Maya nennen das Phänomen, 'el sol se está bañando', die Sonne badet.
Der Wahlzettel. Die Frage lautet: Sind Sie einverstanden mit Minenaktivität im Gebiet von San Miguel Sigüila?
An den consultas können sich Kinder ab 6 Jahren beteiligen, weil in der Vision der Maya ist es sehr wichtig, dass die Kinder über ihre Zukunft mitbestimmen können. Da die Consultas oft mit Hilfe der Lehrer organisiert werden, kommen fast alle Kinder abstimmen.
Eine Indigena am Wahlunterlagen ausfüllen.
'consulta comunitaria de buena fe', einer Volksabstimmung über Minen- und andere Megaprojekte auf indigenem Gebiet. Auf dem Transparent steht: 'Wir lassen nicht zu dass sie unsere Berge zerstören. Beteiligen wir uns an der Consulta comunitaria de buena fe am 15. Mai 2011.', gefolgt von einer Wahlempfehlung.
sehr gut gefällt, ich finde die Augen sehr ausdrucksstark. 






Und noch eins für Céline, die kleine Schwester.
Ein typisches Transportmittel in den Bergen, Esel und Maultiere erfüllen hier wichtige Funktionen.
EIne "Camioneta de parrilla" oder "Chicken Bus", so die Bezeichnung der Back-Packers. Es sind alte amerikanishe Schulbusse die umgemalt werden. Der Platz für die Beine sei fatal.
Zum Schluss noch ein Foto von mir auf der 'Ruine', mit einer anderen Touristin, die ich in Huehue getroffen habe.
In Huehuetenango bin ich die 'Betonruinen' von Zaculeu anschauen gegangen.
Es sind alte Maya-Ruinen, die aus Mangel an Geld auf sehr hässliche Weise mit Beton wiederaufgebaut wurden.
Der Bürgermeister hat auch Arbeiter zur Verfügung gestellt, die die Gräben ausgehoben haben. Während der Zeit, in der wir da waren, hoben sie ungefähr 10 solcher Gräben aus, ohne etwas zu finden. Mit der Zeit waren alle etwas entmutigt, aber am Tag nachdem wir gehen mussten, fanden sie die Überreste von 5 Verschwundenen.
Am ersten Tag sind viele Angehörige gekommen, die Verwandte vermissen. Es wurden zwischen 60 und 70 Tote gesucht, niemand weiss die genaue Anzahl. Leider fanden die Archäologen nichts während der Zeit, in der wir dabei waren.
Wir haben letzte Woche eine Exhumation begleitet. Das Bild zeigt das Transparent, welches der Bürgermeister für uns hat anfertigen lassen, da er die Exhumation sehr unterstützt hat.
Eine junge Frau in traditioneller Kleidung, die mich gebeten hat, ein foto von ihr zu machen, da sie sonst keine möglichkeit hat, fotos von sich zu haben.
... es hat eine Quelle!
Das vierte: Das Dorf das wir begleiten, und das wir die "Alp" oder "tibet" nennen. Das Dorf wurde 1982, während des bürgerkriegs, vollständig zerstört und alle seine 79 Bewohner umgebracht.
Wir haben eine Schaumstoffmatratze gekauft für die "Alp"! sonst hätten wir mit dünnen Mätteli auf dem kalten Betonboden schlafen müssen.
Das zweite zeigt eines der neu gebauten Häuser. Die Häuser sind oft mit amerikanischen Flaggen verziert, da sie mit remesas, dem Geld das die ausgewanderten Guatemalteken nach Hause schicken, gebaut werden.
Das erste zeigt eine der hübschen Türen im Departement Huehuetenango. Die Tür gehört zu einem der neueren Häuser.
Das fünfte Bild zeigt das Verfassungsgericht, das höchste Gericht Guatemalas, bei dem wir gestern eine Anhörung mitverfolgt haben.
Das dritte Bild ist mein geliebtes Zimmer in der Hauptstadt, das ich mit fünf anderen teile. Mein Bett ist das rote.



Eine Demonstration von Indigenas vor dem Präsidentenpalast. Alvaro Colom, der Präsident, will ein Reglement einführen um den Artikel 169 der Konvention über die Rechte der indigene Völker anwendbar zu machen. Dieser Artikel besagt dass die Anwohner, die betroffen sind von Megaprojekten wie Bergbau oder Staudämmen, das Recht haben, vorher konsultiert zu werden. Die Dörfer haben aber längst ihre 'Consultas' gemacht, und sind dem Staat gegenüber misstrauisch, da er normalerweise nichts für Sie tut.

Politisch diese Sprayparole.

Hier das Zweite Bild und folgender Kommentar: